Posted in: Ausgabe 1 / 2020
Leitartikel

Of Forgotten Foods and Gustatory Memory

Rakhshanda Jalil

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Marcel Proust wrote an epic novel in seven parts called In Search of Lost Time or Remembrance of Things Past (À la recherche du temps perdu) where he dwelt on the notion of involuntary memory and how food is connected to one’s past, especially one’s childhood. In a passage that has made the Madeleine cakes immortal, he describes the petite cakes he remembers tasting as a child when he would visit his aunt Leonie in the small town of Combray. One day when his mother offers him the same cake, he is transported to his childhood; this is how he records his gustatory journey into the past:
Of Forgotten Foods and Gustatory Memory

Posted in: Ausgabe 1 / 2020
Wissenschaftlicher Beitrag

Deutsche Gourmets in Paris – Zur Wahrnehmung der frühen „Restaurants“

René Waßmer

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Wenn um 1800 deutsche Schriftstellerinnen und Schriftsteller nach London oder Paris reisten, dann waren es Fahrten in eine andere Welt, in eine zukünftige Welt. Das politisch zersplitterte Heilige Römische Reich und alle anderen Staatsgebilde auf deutschem Boden waren gegenüber den beiden großen Städten in vielen Punkten rückständig. Von London und Paris aus wurde Europa, wurden große Teile der Welt regiert. Oder wie es die Herausgeber der Weimarer Zeitschrift London und Paris im Jahr 1798 formulierten: „Von London und Paris gehen die Schläge aus, die in Philadelphia und Calcutta, an der Newa und in der Capstadt oft eher gefühlt werden, als der empfindlichste Electrometer den politischen Beobachtern ihr Ausströmen bemerkbar machen konnte“. Kurz gesagt: Die beiden europäischen Metropolen waren die Taktgeber ihrer Zeit, und das keineswegs nur politisch und militärisch, sondern ebenso hinsichtlich neuer urbaner Lebensformen, an die im deutschen Raum noch lange nicht zu denken war. Für diejenigen Deutschen, die sich nach London oder Paris begaben, handelte es sich folglich stets um eine doppelte Fremdheit. Auf der einen Seite hatten sie sich mit einer anderen Nation auseinanderzusetzen; aber genauso wurden sie mit einer Welt konfrontiert, die für ihre eigene Heimat noch Zukunftsmusik war.
Deutsche Gourmets in Paris – Zur Wahrnehmung der frühen „Restaurants“

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Essay

Eine gute Zeit, und eine geteilte Erfahrung: Schweine finden, schlachten und essen

Yannick van den Berg

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Wissenschaftlicher Beitrag

Text als Essen und Essen als Text

Judith Müller

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Ach! Die gemeine Welt denkt in herkömmlichen, faulen, abgegriffenen Schablonen. Sie fragt einen Wanderer nicht nach dem Wohin, sondern nach dem Woher. Indessen ist einem Wanderer doch das Ziel wichtig, und nicht der Ausgangspunkt.
Text als Essen und Essen als Text

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Werkstattbericht

Kochen in einer anderen Zeit

Moritz Munz-Verrino

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Ein einfaches Mittagessen zuzubereiten darf im Alltag eine halbe Stunde, vielleicht auch mal eine Stunde dauern. Wenn man für Freunde oder Familie etwas Besonderes kocht, kann das schon mehr Zeit in Anspruch nehmen. Dennoch lässt sich die selbstgemachte Pasta oder das auf den Punkt gegarte Roastbeef mit einem klaren Termin im Blick in ein paar Stunden verwirklichen. Möglich machen das der Elektroherd, der auf Knopfdruck in Minuten die gewünschte Temperatur erzeugt und all die anderen kleinen und effizienten Hilfsmitteln einer modernen Küche, angefangen schon beim Wasserhahn, der jederzeit frisches Kochwasser zur Verfügung stellt. Kochen in einer anderen Zeit

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Interview

Muße zwischen Wildkräutergenuss und Gesellschaftsutopie

Melina Munz im Gespräch mit Dr. Markus Strauß

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Dr. Markus Strauß ist freiberuflicher Autor, Berater und Dozent, vor allem aber Experte für essbare Wildpflanzen.
Als sein Ziel beschreibt er die (Re-)Integration der essbaren Wildpflanzen in das Alltagsleben und die Alltagskultur sowie die Erschaffung von essbaren Wildpflanzenparks.
Muße zwischen Wildkräutergenuss und Gesellschaftsutopie

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Essay

„Fettklößchen“ oder Die Muße der Anderen

Karin Parienti-Maire

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1870, in der Zeit des Deutsch-Französischen Krieges: Zehn Menschen, die vor dem Eindringen der preußischen Truppen in die Normandie fliehen, befinden sich in einer Postkutsche, die von Caen kommend Richtung Le Havre fährt. Drei Eheleute, zwei Nonnen, ein revolutionärer Demokrat und eine Prostituierte sitzen sich gegenüber. Jeder hat einen anderen Grund, die Hafenstadt erreichen zu wollen.

„Fettklößchen“ oder Die Muße der Anderen

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Miszelle

Back to the basics, or: about conceptional approaches of living

Martin Nave

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What do we think of when we consider the essentials of living? We have to cope with many contending factors in life, such as other beings or our surroundings, so there is a need to develop strategies or concepts to approach and to adjust to these issues. This does not mean the biological definition of life, but rather the essentials for living.

Back to the basics, or: about conceptional approaches of living