Werkstattberichte – subjektive und disziplinäre Zugänge zur Wissenschaft

Wo ich in der Slavistik Muße erlebe ‒ oder auch nicht

Regine Nohejl

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Die westliche Slavistik ist eine vergleichsweise junge Wissenschaft. Das Fach ist bis heute nicht so etabliert, wie es die großen Traditionsfächer sind ‒ mit allen Vor- und Nachteilen, die das mit sich bringt: mehr Abstand, mehr Freiräume, aber auch mehr Unsicherheit, mehr Unwägbarkeiten, mehr Erklärungs- und Rechtfertigungsbedarf ‒ im Denken wie im akademischen Alltag.

Die slavischen Länder und Kulturen sind im Hinblick auf Europa randständige Territorien, Grauzonen, halb vertraut, halb fremd. Die Auseinandersetzung mit ihnen war nie wertneutral, sondern in erheblichem Maße ideologiegeprägt. Das hat sich auch in der Geschichte der (westlichen) Slavistik als wissenschaftlicher Disziplin niedergeschlagen. Wer sich mit ihr befasst, sieht sich ziemlich schnell mit dem Dilemma des „eurozentrischen“ oder „westlichen“ Blicks konfrontiert und damit mit der Einsicht, dass Wissenschaftsdiskurse stets interessenabhängig und nicht frei von bestimmten Vorannahmen sind. Das wirkt zunächst ernüchternd, es lehrt aber auch, eigene wie fremde Positionen im Sinne der Hermeneutik immer wieder neu zu verorten und kritisch zu reflektieren. Wissenschaft wird dadurch als etwas zwar Unsicheres, Unabgeschlossenes (und Unabschließbares), zugleich aber auch als etwas Lebendiges, Kreatives, Gestaltbares erfahren, und diese Erfahrung kann durchaus mußevoll sein; sie entschädigt zumindest für den Verlust an Eindeutigkeit und Gewissheit, den man sich am Beginn von Studium und wissenschaftlicher Tätigkeit vielleicht erhofft haben mag.

Zur Veranschaulichung mögen einige Einblicke in die wechselvolle Geschichte des Fachs Slavistik in Deutschland dienen. Die Slavistik hat sich hier Mitte des 19. Jahrhunderts als Teilgebiet der historischen Sprachwissenschaft herausgebildet. Die slavischen Sprachen sind ein wichtiges Bindeglied in der Familie der indoeuropäischen Sprachen, sie waren also wunderbar geeignet, um die damals wegweisende Einsicht der indoeuropäischen Sprachverwandtschaft zu belegen. Ein wissenschaftliches Interesse an den lebendigen slavischen Kulturen selbst bestand in der Regel kaum; wenn man sich mit ihnen befasste, so geschah dies außerhalb des akademisch-universitären Rahmens (z.B. in Form von Reiseberichten). Nun ist die vorrangig sprach- (und nicht kultur-) wissenschaftliche Orientierung philologischer Disziplinen im nationalistisch-positivistisch orientierten 19. Jahrhundert an sich noch nichts Besonderes. Im Falle der Slavinen war sie jedoch von vornherein verbunden mit dem Vorurteil, dass die slavischen Völker ohnehin keine beachtenswerte Kultur besäßen. Seit der Aufklärung verfestigte sich mit der verstärkten Exotisierung und Alterisierung fremder Kulturen das Konstrukt „Osteuropa“, das wie selbstverständlich von einem Kulturgefälle West → Ost ausging und in dem den Slaven oder „Osteuropäern“ obligatorisch die Rolle der Nachahmenden, der Zuspätgekommenen zukam, die, wenn man es gut meinte, allenfalls die Vorstellung vom ‚friedliebenden Wilden‘ bedienten.1 Umgekehrt entwickelte sich dort, wo slavische Völker im 19. Jahrhundert unter (deutscher, osmanischer, aber auch russischer, sprich slavischer) Fremdherrschaft lebten, die Beschäftigung mit der eigenen Sprache zu einem probaten Mittel des nationalen Widerstands und der nationalen Erweckung.

Obwohl sich die abwertende Einstellung gegenüber den Slaven unter westlichen Intellektuellen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erheblich relativierte ‒ man denke etwa an den spektakulären Erfolg der russischen und anderer slavischer Literaturen und Künste im Westen ‒, blieb die universitäre Slavistik bis zum Zweiten Weltkrieg durch diese abwertende Haltung geprägt; die slavischen Sprachen dienten weiterhin vorwiegend als „Futter“ für die historische Sprachwissenschaft, auch wenn bereits erste Stimmen auf die kulturelle Vermittleraufgabe des Fachs zwischen Ost und West hinwiesen. Neue Nahrung fand das Klischee von der „Andersartigkeit“ Osteuropas durch die russische Revolution 1917 und die Entstehung der Sowjetunion, die im Westen zum Teil (utopische) Hoffnungen weckten, in der vorwiegend bürgerlich geprägten, akademischen Welt jedoch zumeist nur als Bestätigung für das „Barbarentum“ des Ostens gesehen wurden. Verstärkt wurde die ideologische Aufladung des Themas durch die große Emigrant*innenszene, die sich nach der russischen Revolution im Westen bildete und die zunehmend auch Einfluss auf die wissenschaftliche Slavistik gewann.

Der Nationalsozialismus bedeutete für die Slavistik wie für viele andere Disziplinen eine radikale Zäsur. Das anfangs noch durchaus wohlgelittene Fach kam nach Beginn des Kriegs mit der Sowjetunion 1941 komplett zum Erliegen. Die Ideologeme vom slavischen „Untermenschen“ und vom „Lebensraum im Osten“, die jetzt in fataler Weise zum Tragen kamen, waren jedoch im Grunde nur die brutale Ausformulierung jener Vorstellung von der Andersartigkeit und „Minderwertigkeit“ osteuropäischer Kulturen, die sich im westlichen Bewusstsein seit langem hartnäckig festgesetzt hatte.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und des Nationalsozialismus schienen für Slavist*innen endlich goldene Zeiten anzubrechen. Das Fach erfuhr seit den 1950er Jahren einen schwunghaften Ausbau, überall entstanden neue Lehrstühle, Professuren, Lektorate; erst jetzt kam es auch zu der in den Neuphilologien üblichen Teilung in Sprach- und Literaturwissenschaft, Russisch wurde, wenn auch in sehr beschränktem Rahmen, zum Unterrichtsfach an Schulen.2 Dieser Aufschwung erklärt sich jedoch nicht aus der Einsicht, dass man etwas nachzuholen oder wiedergutzumachen hätte, sondern schlicht aus dem beginnenden Kalten Krieg, der postwendend zu einer erneuten Instrumentalisierung der Slavistik führte. Es bestand ein massives politisches Interesse an einer exakteren Kenntnis des „Ostens“ ‒ im Klartext hieß das vielfach auch: an der Bestätigung alter Vorurteile ‒, und von den westlichen Slavist*innen wurde erwartet, dass sie diesem Interesse genügten und entsprechende Meinungen propagierten. Wertfreiheit galt vielen eher als Untugend. Als ich Ende der 1970er Jahre mein Studium begann, war es in der Slavistik durchaus noch üblich, alles Sowjetische zu verteufeln, die Literatur und Kultur der Emigration unangemessen zu überhöhen und die der Sowjetunion bzw. des „Ostblocks“ ebenso demonstrativ abzuwerten und/oder zu ignorieren. Viel weiter verbreitet war jedoch eine Wissenschaftshaltung, die sehr sorgfältige und ergiebige Forschungen hervorbrachte, welche sich aber auf die „guten alten Zeiten“ vor der russischen Revolution (oder zumindest vor den 1930er Jahren) beschränkten. Dazu kam der aus den politischen Enttäuschungen und Frustrationen der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts entstandene New Criticism, der einen Rückzug der Literaturwissenschaft in die „reine“ immanente Textarbeit oder in die Welt der Intertextualität als einzig „richtigen“ Umgang mit Literatur propagierte und allgemein viel Zuspruch fand. Bezüge zwischen Literatur und Gesellschaft herzustellen, wie es dann vor allem seit der 1968er-Zeit wieder zunehmend gefordert wurde, galt in der ideologisch exponierten Slavistik als suspekt, denn das taten ja schon die „verirrten“ marxistischen Kollegen im Osten. In den 1970er Jahren brachten der Übergang zu einem Methodenpluralismus sowie der Siegeszug des Strukturalismus in den Literatur- und Kulturwissenschaften auch der deutschen Slavistik eine größere Vielfalt und eine ideologische Entspannung. Durch den Strukturalismus rückte die Slavistik insofern ins Zentrum des Interesses, als es sich um eine Methode handelt, die ihre Verbreitung als literatur- und kulturwissenschaftliches Paradigma von Osteuropa aus genommen hat (etwa durch die russischen Formalisten wie Roman Jakobson und Viktor Šklovskij, durch Michail Bachtin, später v.a. Jurij Lotman). In westlichen Methodendebatten begann nun ein eifriges slavisches Namedropping, auch wenn man oft nicht wusste, wie man diese Namen ausspricht, wie es ja bis heute in westlichen Medien aller Art nicht für notwendig befunden wird, sich um eine korrekte Aussprache slavischer Namen zu bemühen ‒ das kann man als Indiz dafür sehen, wie eine andere Kultur insgeheim eingeschätzt wird. Im Übrigen wird der Strukturalismus in Verbindung mit dem ihm folgenden Poststrukturalismus heute wieder eher als „westliches“ Produkt gehandelt, vorwiegend französischer und amerikanischer Provenienz. Wie stark die Spuren sind, die aus Osteuropa emigrierte Intellektuelle als Lehrer bei ihren französischen und amerikanischen Schülern hinterlassen haben, ist noch immer allenfalls ansatzweise erforscht, das Thema passt einfach nicht zu dem tief verwurzelten Vorurteil, demzufolge Kulturtransfer grundsätzlich immer nur von West nach Ost stattzufinden hat.

Solche Erfahrungen führten dazu, dass die Freude unter Slavist*innen verhalten war, als mit dem Ende der Sowjetunion und des Sozialismus in Osteuropa um 1990 ein unvorstellbarer Run auf die Slavistik in Deutschland und anderen westlichen Ländern einsetzte. Teilweise verzehnfachten sich die Zahlen der Studienanfänger*innen. Diese „Modewelle“ war eher ein weiterer Beweis für die problematische Konjunkturabhängigkeit des Faches, außerdem führte sie zu chaotischen Verhältnissen. Nicht nur, dass die Kapazitäten für die Massen von Interessierten nicht im Entferntesten ausreichten. Westliche Studierende scheiterten schnell an der Sprachbarriere, die bei den slavischen Sprachen um einiges höher hängt als beim Erlernen vertrauterer westlicher Sprachen. Die zahlreichen Studierenden aus slavischen Ländern hingegen, die nun mit dem Vorteil nach Deutschland kamen, dass sie ja bereits eine oder mehrere slavische Sprachen beherrschten, scheiterten wiederum häufig daran, dass sie in einem völlig anderen Bildungssystem sozialisiert worden waren. Parallel dazu setzten ‒ in Deutschland und in anderen westlichen Ländern ‒ in der Politik Überlegungen ein, die Finanzierung der Slavistik radikal zu kürzen. In den 1990er Jahren kam es zu massiven, für die Betroffenen schwer belastenden Evaluationen, eine Reihe von Seminaren mussten um ihre Existenz kämpfen, einige wurden geschlossen. So paradox dieses Vorgehen anmutet, liegt es doch ganz auf der Linie der alten politischen Logik, die die Existenzberechtigung der Slavistik an den Kalten Krieg knüpfte. Jetzt, wo Entspannung eingetreten sei und in Deutschland so viele Menschen lebten, die Russisch und andere slavische Sprachen sprächen, sei eine Slavistik doch wohl nicht mehr so notwendig, war zu hören ‒ was die Freiburger Slavistin Elisabeth Cheauré einmal zu der Gegenfrage veranlasste, ob man denn dann nicht in erster Linie die Germanistik abschaffen müsste, weil in Deutschland ja so viele Menschen Deutsch sprächen. Es gab auch so absurde Vorstöße wie den Vorschlag, ob man nicht den Unterricht des Tschechischen und des Polnischen einfach zusammenlegen könnte, um eine höhere Teilnehmer*innenzahl, sprich „Effizienz“ zu erreichen. Bis heute wird oft undifferenziert von „Slavistik“ gesprochen, ohne dass man sich klarmacht, dass sich dahinter mehr als zehn gesprochene ‚große‘ Sprachen verbergen und eine ganze Reihe ‚kleinerer‘. Das ist etwa so, als würde man bei Vertreter*innen des Fachs Romanistik automatisch davon ausgehen, dass sie für alle romanischen Sprachen gleichzeitig zuständig wären.

Warum habe ich so ausführlich über die Geschichte der Slavistik berichtet? Ich wollte deutlich machen, dass für jemanden, der eine mußevolle Beschäftigung mit Wissenschaft in der Annäherung an das Ideal der theoria, des interesselosen Schauens, sieht, die Slavistik entschieden das falsche Fach ist, weil es hier auf Dauer nicht möglich bzw. nicht zielführend ist, sich der gesellschaftspolitischen Brisanz des Faches zu entziehen. Ich wollte nicht zeigen, dass man in der Slavistik keine Muße finden kann. Muße kann wie anfangs erwähnt meiner Ansicht nach auch in der Einsicht in die hermeneutische Verstricktheit der Wissenschaften, in der Erfahrung des „Mittendrinseins“ liegen. Die Erfahrung meines Faches (oder meiner Fächer, ich habe außerdem Osteuropäische Geschichte und Soziologie studiert) hat mich gelehrt, die Aufgabe der Wissenschaft vor allem in der Ideologiekritik im Sinne von Marx oder der Kritischen Theorie zu sehen, das heißt im steten Hinweis auf die Differenz zwischen der Wirklichkeit und dem Bild, das verschiedene Interessengruppen von dieser Wirklichkeit entwerfen. Dabei verstehe ich Wirklichkeit nicht als objektive Gegebenheit, sondern eher als Summe der unzähligen interagierenden Bilder von und Interessen an Wirklichkeit, die für uns niemals als Ganzes fassbar und verfügbar sind, von denen wir aber immer schon ein Teil sind. Folglich heißt Wissenschaft für mich auch nicht, mich über solche Prozesse zu stellen (oder auch nur die Erwartung zu haben, dass so etwas möglich sei), sondern mir ihrer bewusst zu werden und sie stets im Bewusstsein zu halten ‒ ein stetes Kratzen an der Beharrlichkeit der eigenen und fremder Ignoranz.

Die breite kulturwissenschaftliche Entfaltung und die Tendenz zur Interdisziplinarität, wie sie in den vergangenen Jahrzehnten in den Geistes- und Sozialwissenschaften zu beobachten waren, kamen, in Verbindung mit dem intensivierten Austausch mit Osteuropa, der Slavistik ausgesprochen entgegen. Mit dem wachsenden Interesse an Standpunkttheorien und am Wechselspiel von Identitäten und Alteritäten (gender studies, postcolonial studies etc.) kam die „halbverwandtschaftliche“ Stellung der slavischen Kulturen gegenüber den westeuropäischen zur Geltung, die die Slavist*innen in die hermeneutisch vorteilhafte Position bringt, mit einem Bein in der eigenen, mit dem anderen in einer fremden Kultur zu stehen und sich jenen doppelten, „schielenden“ Blick zu eigen zu machen, wie er z.B. auch für das Weibliche in der patriarchalischen Ordnung postuliert worden ist (Sigrid Weigel). Die Spezifik meiner wissenschaftlichen Arbeit liegt wie gesagt nicht darin, dass ich über den Dingen zu stehen versuche, sondern dass ich mich gerade darum als ‚mittendrin‘ empfinde, weil ich am Rand, an der Grenze stehe, so dass ich zwar nicht alles überschauen, aber doch in verschiedene Richtungen und über Grenzen hinweg blicken kann. Das verschafft mir oft ein Gefühl, das ich mit Muße in Verbindung bringen würde: das Gefühl, etwas Sinnvolles, für mich Erfüllendes zu tun, Brücken im ‒ realen und geistigen ‒ Raum zu bauen und ständig in diesem Raum unterwegs zu sein, oft auch im Modus des Flanierens, der zufälligen Entdeckungen. Ganz gleich, ob ich über wissenschaftliche Methoden diskutiere; ob ich während einer Ausstellung über Russland und den Westen die Bereitschaft der Besucher*innen spüre, einen Blick auf Osteuropa zu riskieren, der nicht – wie in den Medien täglich geboten – nur zwischen Verteufelung und Gutmenschentum schwankt; oder ob ich einem Freund helfe, die Unterlagen über seinen, in russischer Kriegsgefangenschaft umgekommenen, Onkel zu übersetzen, die nunmehr endlich zugänglich sind: Slavistik ist ein Fach, in dem man „aufgehen“ kann, das vielfältige Möglichkeiten zum Engagement und zur Horizonterweiterung bietet (wenn auch nicht immer mit angenehmen, sondern durchaus mit krisenhaften Erfahrungen verbunden ‒ und schon gar nicht mit lukrativen Berufsperspektiven), ein Fach, für das man „brennen“ kann und sollte. Es ist diese Fähigkeit, für sein Fach zu „brennen“, die, meiner Erfahrung nach, einen Weg zur Muße in der Wissenschaft eröffnen kann und die doch in Forschung und Lehre oft in beunruhigendem Maße abhandengekommen scheint. Diese Flamme sollte nicht von vornherein unter den Fragen „Was kann ich damit wo anfangen, und wie viel kann ich dabei verdienen?“ erstickt werden. Auch wenn solche Fragen in gewisser Hinsicht völlig legitim sind, hat man mit ihnen in puncto Muße von vornherein verloren. Vielleicht sollte man sich also mit dem Stellen solcher Fragen zumindest etwas Zeit lassen, wenn man sich der Wissenschaft zuwendet. Die Vorstellung, für sein Fach zu „brennen“ – das klingt vielleicht nostalgisch, pathetisch, emotional. Ich denke aber ‒ um ein schönes Bild von Virginia Woolf zu bemühen ‒ nicht an die „rotglühende“ Flamme des verbissenen, betroffenheitstriefenden Engagements, das immer mit einer Befangenheit in dogmatischen Standpunkten einhergeht, sondern an die Flamme des „weißglühenden“ Engagements, das zwar nicht zu einer Überwindung aller Standpunkte gelangt, wohl aber zu der paradoxen Fähigkeit, im Spiel der Standpunkte mitzuspielen und es zugleich als Spiel zu durchschauen. Daraus resultiert auch so etwas wie liebevolle (Selbst-)Ironie oder Gelassenheit gegenüber dem eigenen Fach, und ‒ um den Paradoxa der Muße noch eines hinzuzufügen ‒ eine Art leidenschaftliche Leidenschaftslosigkeit. Genau darin liegt für mich die Chance zu einer Wissenschaft in Muße.

Empfohlene Zitierweise:


Regine Nohejl: Wo ich in der Slavistik Muße erlebe – oder auch nicht
In: Muße. Ein Magazin, 5. Jhg. 2020, Heft 2, S. 121-126
DOI: 10.6094/musse-magazin/5,8.2020.121
URL: http://mussemagazin.de/2020/04/musse-in-der-slavistik/
Datum des Zugriffs: 22.09.2020

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