Ausgabe #6

Editorial

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Für die neue Ausgabe haben wir uns diesmal ganze siebzehn Monate Zeit gelassen. Und wir können uns noch nicht einmal damit herausreden, als Leitthema die Langsamkeit gewählt zu haben und deshalb performativ auch online entschleunigen zu wollen. Die Verzögerung war vielmehr personellen Umbruchssituationen und alltäglichen akademischen Prekaritäten geschuldet. Umso mehr freuen wir uns, endlich #6 releasen zu können und damit wieder verschiedenen kleinen Pretiosen ihren gebührenden Raum zu geben. Tilman Kasten rollt in dieser Ausgabe die Geschichte des Catchens in Deutschland auf, während Farha Noor den Filmen des indischen Regisseurs Satyajit Ray und dem Müßiggang seiner Protagonistinnen nachgeht. Im Leitartikel zeigt Rachel Warriner, dass (politischer) Widerstand und Nichtstun in vielerlei Hinsicht zusammengehören. Ein Ausflug zum Schloss Cobenzl bei Wien mit Magdalena Augustin, ein Beisl-Besuch ebendort mit Stefanie Sargnagel (rezensiert von Inga Wilke) und ein Besuch im Kino (Sibylle Roth bespricht „Zeit der Stille“) schließen dieses Mal das Muße-Magazin ab.

Mit der sechsten Ausgabe, das bleibt noch zu sagen, verabschieden sich nun endgültig die bisherigen Herausgeber*innen. Ab #7 übernimmt ein neues Team: Farha Noor, Inga Wilke, Melina Munz und Yannick van den Berg. Den neuen Herausgeber*innen wünschen wir viel Freude mit unserem ‚Baby‘, das wir nur schweren Herzens übergeben, das wir aber in sicheren und Muße-Magazin würdigen Händen wissen. Mögen noch viele bunte, kritische und unerwartete Blickwinkel auf die Muße im dem genau dafür gegründeten Rahmen erscheinen!

 

 

Kerstin Fest, Pia Masurczak und Anna Karina Sennefelder

Empfohlene Zitierweise:


Kerstin Fest/Pia Masurczak/Anna Karina Sennefelder: Editorial. Ausgabe #6
In: Muße. Ein Magazin, 4. Jhg. 2019, Heft 1, S. I.
DOI: 10.6094/musse-magazin/4.2019.I
URL: http://mussemagazin.de/2019/04/ausgabe-6/
Datum des Zugriffs: 17.11.2019

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