Posted in: Ausgabe 2 / 2016
Glossar

Arbeit

Jochen Gimmel

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Insbesondere der Arbeit wird oft zugeschrieben, dem Leben Sinn verleihen zu können. Sie wird vor anderen Tätigkeiten als eine sinnvolle oder sogar sinnstiftende angesehen. Arbeitslosigkeit wird dagegen meist als ein Übel betrachtet, das ein gesellschaftliches Stigma bedeutet und dem die Gefahr seelischer Verwahrlosung innewohnt – eines berüchtigten Zersetzungsprozesses, der vermeintlich mit der Dauerberieselung durch Privatfernsehen und ganztägigem Bierkonsum einhergeht. Arbeit

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Wissenschaftlicher Beitrag

„Bruckner on iPod. Immersion als populäre und historische Muße-Form der Musik“

Anne Holzmüller

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Arbeit, Alltag und der Umgang mit Zeit

Werkstattbericht

Martin Büdel

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Etwas mehr als sechs Monate lang hatte ich den Alltag von Catherine, Alain und ihren vier Kindern geteilt. Im Sommer 2014 saßen wir bei einem letzten gemeinsamen Essen zusammen, bevor ich für einige Zeit nach Freiburg zurückkehren würde. Ihr Familienbetrieb ist auf die Aufzucht von Rindern spezialisiert, wie auch viele der anderen Landwirtschaftsbetriebe hier im Norden des Département Cantal im französischen Zentralmassiv. Arbeit, Alltag und der Umgang mit Zeit

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Miszellen

‚Kein Schreiben ohne Muße?!‘

Merle Ueding

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Diese Frage diskutierten die Autorinnen Annette Pehnt (Freiburg), Marie T. Martin (Köln) und der ebenfalls aus Freiburg kommende Autor Myron Hurna am 10. November 2015 im Freiburger Café artjamming. Das Gespräch wurde von den SFB-Mitarbeiterinnen Rebekka Becker, Susanne Bernhardt, Bianca Blum und Heidi Liedke moderiert, die die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Literaturbüro Freiburg organisiert hatten. ‚Kein Schreiben ohne Muße?!‘

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Interview

Schreiben als Arbeit in Muße

Susanne Bernhardt und Bianca Blum im Gespräch mit Annette Pehnt

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Annette Pehnt ist Schriftstellerin und Dozentin und lebt in Freiburg/Br. Ihr jüngster Roman, Briefe an Charley (erschienen im September 2015 beim Piper Verlag), ist zwischen Muße und Müdigkeit entstanden, wie sie im folgenden Interview erläutert. Schreiben als Arbeit in Muße

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Muße im Senegal

Interview mit dem Erzähler und Schriftsteller Zoumba

Thomas Klinkert und Anna Karina Sennefelder

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Das Interview mit Zoumba (alias Pape Samba Sow) wurde im Januar 2015 in Freiburg geführt. Zoumba, der in Saint-Louis im Senegal lebt, ist professioneller Geschichtenerzähler und Schriftsteller. Er ist Begründer und Vorsitzender des Vereins COCON (Les Compagnons-Conteurs du NORD: Sénégal). An der Universität Saint-Louis bietet er regelmäßig Seminare zum mündlichen Erzählen an. Muße im Senegal

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Rezension

Josef Pieper – Muße und Kult.

Michael Vollstädt

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Das erstmalig 1948 veröffentlichte Büchlein „Muße und Kult“ von Josef Pieper kann ohne Übertreibung als ein Klassiker des 20. Jahrhunderts zum Thema Muße bezeichnet werden. Dies belegen bereits die zahlreichen Auflagen des Werkes, zuletzt die Neuauflage von 2007, die ein umfangreiches Vorwort des langjährigen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz Kardinal Karl Lehmann enthält, der neben einer Würdigung der Schrift auch die Umstände der Entstehung sowie die Einordnung dieses Opusculum innerhalb des Gesamtwerk Piepers darlegt. Josef Pieper – Muße und Kult.

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Rezension

Tierisch gute Muße

Bertrand Russells In Praise of Idleness, illustriert von Bradley Trevor Greive.

Tobias Keiling

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Bertrand Russells Essay „In Praise of Idleness“ ist ein moderner Klassiker einer Philosophie der Muße. Den scharfen Geist und die Aktualität dieses Textes hat der australische Cartoonist Greive neu entdeckt und eine Ausgabe illustriert. Tierisch gute Muße

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Rezension

Keynes: Economic Possibilities for our Grandchildren

Alexander Lenger

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Im Jahr 1928, während der ‚Großen Depression‘, hielt der wohl wichtigste Ökonom des 20. Jahrhunderts, John Maynard Keynes, einen kurzen aber bemerkenswerten Vortrag, der 1930 in erweiterter und aktualisierter Form unter dem Titel Economic Possibilities for Our Grandchildren (Wirtschaftliche Möglichkeiten für unsere Enkelkinder, deutsche Übersetzung von Norbert Reuter) veröffentlicht wurde.

Entgegen des damals allgemein herrschenden Pessimismus Keynes: Economic Possibilities for our Grandchildren

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Rezension

Von der Berechenbarkeit der Muße: George Orwells ‚Books v. Cigarettes‘.

Heidi Liedke

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Wie oft hört man nicht die Klage oder zumindest Feststellung, dass Freizeit und Muße etwas sind, das sich nicht jeder leisten kann. Natürlich – und leider – ist diese Aussage auch im 21. Jahrhundert nach wie vor zutreffend. Dabei muss es nicht nur um teure Mitgliedschaften in Sportvereinen oder Fitnessstudios gehen, auch (und je nach Frequenz vor allem) Kino- und Kneipenbesuche kosten: die kleinen Dinge, die das Leben lebenswert machen. Manchem Hobby haftet aber zu unrecht der Ruf an, zu teuer zu sein. 1946 ging der Schriftsteller Von der Berechenbarkeit der Muße: George Orwells ‚Books v. Cigarettes‘.

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Muße-Orte

Annäherung an einen Mußeort.

Die Feldkapelle Bruder-Klaus von Peter Zumthor

Hans W. Hubert

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Niemand würde jenen nichtssagenden Ort zwischen Butterblumen, Klee und einem Kornfeldrain oberhalb der Ortschaft Mechernich-Wachendorf, am Nordrand der Eifel, aufsuchen, wäre er nicht durch ein sonderbar auffälliges Gebäude markiert, welches dort 2005 bis 2007 nach Plänen des Schweizer Architekten Peter Zumthor errichtet wurde.[1] Seitdem hat sich diese Stelle zu einem regelrechten Pilgerort entwickelt. Annäherung an einen Mußeort.

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Miszellen

DIY – Das Faultier zum Selbermachen

Bianca Blum

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Für die kreativen Leserinnen und Leser gibt es an dieser Stelle ein paar Links mit Anleitungen für Faultiere. Ganz gleich ob Jung oder Alt, als Geschenk oder für sich selbst – ein Faultier DIY – Das Faultier zum Selbermachen